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Ilex Robustico Rückschnitt für einen gut verzweigten blickdichten Sichtschutz

Buchsbaumhecke schneiden: Wie und wann?

Buchsbaumhecken schneiden: Wie und wann?

Kann man Buchsbaum im Winter schneiden? Bei welchem Wetter darf man eine Buchsbaumhecke nicht schneiden? Wie und wie oft schneidet man Buchsbaumhecken? Diese und andere wichtige Fragen klären wir für Sie in diesem Beitrag – und geben außerdem Tipps, was zu tun ist, wenn die Buchsbaumhecke krank oder abgestorben ist.

 

Wann schneidet man Buchsbaumhecken?

Der beste Zeitraum zum Schneiden einer Buchshecke sind die Monate April bis September. Nach dem Schnitt treibt die Hecke neu aus – wenn dies zu spät im Jahr geschieht, können die neuen Triebe über den Winter abfrieren und die Hecke Schaden nehmen.

 

Wie oft sollte man Buchsbaumhecken schneiden?

Normalerweise wird empfohlen, Hecken aus Buchsbaum zweimal im Jahr zu schneiden: zum ersten Mal zwischen Mai und Anfang Juni. Der ideale Zeitraum für den zweiten Schnitt ist Anfang September. Viele Gartenprofis modifizieren diese Grundregeln ein wenig:
Wenn ihre Hecke aus langsam wachsenden Buchsbaumsorten besteht, brauchen Sie Ihre Hecke nur einmal im Jahr zu schneiden. Sie ist dann nicht ganz so akkurat und perfekt wie bei mehrmaligem Schnitt, aber Sie sparen sich auch viel Arbeit. Schneiden Sie in diesem Fall im Sommer, am besten im Juni. Langsam wachsende Sorten sind zum Beispiel „Herrenhausen“ (Buxus microphylla), „Suffruticosa“ oder „Latifolia Maculata“ (beides Buxus sempervirens).
Perfektionisten schneiden ihre Buchsbaumhecke dreimal im Jahr – nicht nur im Frühjahr und zum Herbst-Beginn, sondern zusätzlich noch einmal im Sommer, Ende Juli. Gerade wenn die Hecke noch jung ist, bewirkt der dreimalige Schnitt ein besonders schön verzweigtes Wachstum.

 

Wann ist es laut Gesetz verboten, eine Buchsbaumhecke zu schneiden?

Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) regelt in Deutschland, wann man Hecken schneiden darf – egal ob Buchsbaum- oder andere Hecken, egal ob Niedersachsen, Hamburg, Hessen oder Bayern. Hier steht im § 39, dass in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September das Heckenschneiden nicht erlaubt ist.
Moment mal: Genau in dieser Zeit soll doch der Buchsbaum geschnitten werden? Heißt das, das man dreimal jährlich eine Strafe riskiert, wenn man seine Buchsbaumhecke gut pflegt? Denn wer gegen das Gesetz verstößt, darf schließlich mit hohen Kosten rechnen, sofern der Nachbar ihn meldet oder er sonstwie erwischt wird.

 

Vogelschutz und Brutzeit beachten

Die Lösung bringt der genaue Wortlaut des Gesetzes. Verboten ist es, eine Hecke „abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen“. Das heißt, ein schonender Form- und Pflegeschnitt ist durchaus erlaubt. Starkes Schneiden soll unterlassen werden, weil im Sommer Vögel in der Hecke brüten könnten. Der Paragraf zum Heckenschneiden dient nämlich vor allem dem Vogelschutz und nicht etwa dem Lärmschutz für die Nachbarn.

 

Tipp

Prüfen Sie auch vor dem Form- und Pflegeschnitt, ob Vögel in Ihrer Hecke nisten. Falls ja, sollten Sie mit dem Schnitt einen sehr großzügigen Abstand zum Nest einhalten oder das Schneiden der Hecke ganz unterlassen, bis das Nest verlassen ist. Ein starker Rückschnitt von Hecken darf nur im Herbst und Winter erfolgen.

 

Hecke schneiden – so geht’s

Generell gilt beim Schneiden aller Hecken, dass Sie gutes Werkzeug mit scharfen Schnittflächen verwenden sollten. So werden unnötige Verletzungen der Pflanzen vermieden. Natürlich müssen die Geräte auch sauber sein. Gerade beim Buchsbaum besteht sonst die Gefahr, dass über die Schnittwunden Pilze in die Pflanze eindringen. Leider ist es ja nicht nur der Buchsbaumzünsler, der ganze Buchsbaumhecken vernichten kann, sondern auch verschiedene gefürchtete Pilzkrankheiten.
Genau aus diesem Grunde sind für das Schneiden einer Buchsbaumhecke zusätzlich einige Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, was das Klima angeht. Zum Beispiel darf man Buxus nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit oder praller Sonne schneiden, um die Pflanzen nicht zusätzlich einem Risiko auszusetzen.
Womit wir bei einer der wichtigsten Fragen zum Thema Buchsbaumhecken angekommen sind: Was kann man tun, wenn die schöne Hecke einer der vielen Buchsbaumkrankheiten zum Opfer gefallen ist?

 

Buchsbaumhecke – aber nicht aus Buchsbaum?

Seit immer mehr Buchsbäume absterben, suchen verzweifelte Gartenliebhaber nach der idealen Alternative für ihre Hecken. Thuja, Eibe und viele andere Immergrüne wurden hierfür schon gesetzt. Der wohl erfolgreichste Buchsbaumersatz ist der Ilex crenata, die Japanische Stechpalme. Vor allem der Ilex ROBUSTICO® als herausragende Ilex-crenata-Züchtung punktet als „Buchsbaumhecke 2.0“:

 

Kosten für eine Buchsbaum-2.0-Hecke mit Ilex ROBUSTICO®

Wer denkt, eine so einwandfreie Hecke sei automatisch nur für hohe Preise zu haben, der irrt. Je nach Buchsbaum-Sorte kann eine Buchsbaumhecke durchaus mal doppelt so viel kosten wie eine ROBUSTICO®-Hecke. Ein weiterer Vorteil also für Gartenliebhaber, die auf Pflegeleichtigkeit und Gesundheit ihrer Hecken und damit auf Ilex ROBUSTICO® setzen.

 

Tipp

Um später eine dichte Hecke zu haben, brauchen Sie nur alle 50 cm eine ROBUSTICO®-Pflanze zu setzen. So haben die einzelnen Pflanzen genügend Platz zum Wachsen und bilden schnell eine attraktive, pflegeleichte Begrenzung.

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